Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit - Rezession

Titel: Black Bird Academy 1 - Töte die Dunkelheit

Schriftstellerin: Stella Tack

Genre: Fantasy

Medium: Buch         Seitenanzahl: 603

Erscheinungsjahr: 2023

Fortsetzung: ja

Die ersten 130 Seiten: "Was zur Hölle ist das? Sollte ich das wirklich lesen? Wie schräg ist das denn?"

Die nächsten 100 Seiten: "Mist, was soll das?"

Weitere 220 Seiten später: "Hmmm. Witzige Ideen... Irgendwie doch spannend..."

Die letzten etwa 200 Seiten: "Okay, jetzt muss ich wissen, wie es weiter geht. Zum Donnerwetter noch mal, schon wieder ein Dreiteiler - und der letzte ist noch nicht veröffentlicht, das ist doch zum K..."

Inhalt: Leaf Young arbeitet als Kellnerin und ihre eher scheinbar minderbemittelte Arbeitskollegin sieht es als ihre einzige Aufgabe an, einen Typen anzuschmachten, der jeden Abend im Diner auftaucht, in dem sie arbeiten. Beim Ausgehen mit zwei Freundinnen trifft Leaf den echt heißen Typen wieder und es stellt sich raus, dass mit der richtigen Menge an Alkohol ein One-Night-Stand ziemlich verlockend sein kann. Dumm nur, dass der Typ gar kein echt heißer Typ ist, sondern nur eine Hülle, in der sich ein Dämon eingenistet hat. Und noch dummer, dass der Dämon sich Leaf als nächsten Wirt ausgesucht hat. Da wird so ein On-Night-Stand schnell zu einer recht speziellen Nummer...

Aber der Dämon hat die Rechnung ohne Leaf gemacht, die den Dämonen, während er sich in ihr breitmachen möchte, kurzerhand innerlich niederringt. Nun hat Leaf drei Probleme am Hals:

  1. Der Dämon mit Namen Lore quatscht ständig dazwischen und muss sich auch permanent in den Vordergrund drängen.
  2. Lore hat auch noch die unangenehme Angewohnheit ziemlich brutal seinen Standpunkt durchzusetzen.
  3. Die Black Bird Academy, die Exorzisten ausbildet, um genau solche Dämonen ins wohlverdiente Jenseits zu befördern, hat Wind von der Sache bekommen und nun soll Leaf als eine von ihnen Dämonen jagen. Weil sie ja quasi Informationen aus erster Hand hat...
Das kann nicht gut gehen, vor allem da Falco, der Exorzist, der Leaf ausbilden soll, zum Anbeißen ist und Leaf als Dämonenwirtin immer mehr unstillbaren Hunger auf so leckere Seelen wie die von Falco bekommt. Oder ist es am Ende vor allem Falcos Seele, die für Leaf so einzigartig verführerisch ist?

Fazit: Schräg. Und irgendwie doch spannend. Das Buch wird kein Lieblingsbuch. Und es ist auch kein Buch wie jedes andere, es ist eher, nun - seltsam. Aber es hat eine klare Sogwirkung auf mich, ich muss wissen, wie es weiter geht. Erschwerend kommt hinzu, dass man bei der Schriftstellerin noch nicht einmal weiß, ob alle Beteiligten überleben. Die hat ja geradezu eine morbide Lust daran, ihre Protagonisten ums Eck zu bringen. Ach ja, noch eine Anmerkung zur Qualität des Buches: Wie man am Foto sehen kann, ist das Cover recht anfällig und die Goldprägung löst sich ab.

Punkteverteilung:

  • 1 von 5 in Kategorie Lieblingsbuch
  • 2 von 5 in Kategorie Spannung
  • 3 von 5 in Kategorie Überraschung
  • 3 von 5 in Kategorie Ideen
  • 2 von 5 in Kategorie Erzählperspektive
  • 2 von 5 in Kategorie Erotik
  • 2 von 5 in Kategorie Sprachgewandtheit

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